Am Dienstag, 11. August, verließen wir das schöne Kirnitzschtal
und fuhren weiter in Richtung Meißen.
Als nächste Station hatten wir uns



ausgesucht, zwischen Meißen und Dresden,
in einem schönen linkselbischen Tal gelegen.

Die Anfahrt gestaltete sich sehr abenteuerlich -
die GPS-Daten aus dem ADAC Campingführer stimmten wohl nicht.

Unser "TomTom" hatte uns einen tollen Weg gewiesen, durch enge Bergdörfer und Bauernhöfe,
bis zu einer Stelle, an der es nicht mehr weiter ging mit dem Gespann.
Eine nette Anwohnerin riet uns, möglichst umzukehren,
da diese Straße zum Campingplatz seit einiger Zeit gesperrt wäre, denn sie wäre doch etwas eng und "hoppelig".

  


Mit einigen Schwierigkeiten gelang es uns zu drehen.
Durch enge Örtchen fuhren wir bergab Richtung Elbe, auf die B6.
So gelangten wir dann endlich zum Campingplatz.

Dort erfuhren wir, dass wohl schon mehrere anreisende Camper die gleichen Schwierigkeiten hatten.


     


Der Platz liegt mitten in der Natur an einem kleinen Bergbach, 4 km vor den Toren Meißens.
Er bietet alles notwendige, saubere Sanitärgebäude, Kiosk mit Imbiss und Brötchenservice,
schöne Rad- und Wanderwege direkt am Platz, Hunde erlaubt.

     




Fährt man auf Meißen zu, erhebt sich hoch über dem malerischen Elbtal die spätgotische Albrechtsburg.
Sie gilt als erster Schlossbau der deutschen Baugeschichte.

Direkt daneben prägt der Meißner Dom. mit seinem markanten Türmen die unverwechselbare Silhouette der Stadt.
Mit dem Bau des rein gotischen Bauwerkes wurde 1250 begonnen. Seine Vollendung fand er um 1400.

Beide Baudenkmale, und die in den Mauern der Albrechtsburg gegründete erste Porzellan-Manufaktur Europas,
haben die Stadt in aller Welt berühmt gemacht.

     


     


     


     


Die vielfältige Geschichte der über 1000 Jahre Stadt spiegelt sich insbesondere in der Altstadt wider,
die ihre mittelalterliche Grundform erhalten hat und im zweiten Weltkrieg fast unzerstört blieb.

Am Markt, auf dem Heinrichsplatz, in den verwinkelten Gassen und auf den Treppen zum Burgberg
lässt sich ebensoviel "Besonderes" entdecken, wie in den Weinkellern, Passagen und Höfen.

     


     


     






Jedes Jahr lassen sich etwa 300.000 Besucher in der Porzellan-Manufaktur begeistern
Die Schauhalle ist die umfangreichste Sammlung Meissener Porzellane von den Anfängen 1710 bis heute.

Auf jeden Fall sollte man auch einen Gang durch die Schauwerkstätten machen,
hier erlebt man an mehreren Arbeitsplätzen, wie das Meissener Porzellan entsteht.

     


     


     


     




Zwischen Meißen und Dresden liegt an der sächsischen Weinstraße die Stadt Radebeul .
Freunde historischer Verkehrsmittel können auf den Elbschiffen der Sächsischen Dampfschifffahrt
oder mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn nostalgische Träume verwirklichen.

Wer Silberbüchse, Bärentöter und Henrystutzen, die Gewehre der Romanhelden Winnetou und Old Shatterhand,
im Original sehen will, findet diese legendären Waffen im Radebeuler Karl-May-Museum.



Die 1985 eröffnete Ausstellung „Karl May - Leben und Werk“ wird seit dem 30. März 1995 in erweiterter Gestaltung präsentiert.
Historisch getreu restauriert und mit dem originalen Inventar ausgestattet, sind Empfangssalon, Arbeitszimmer
und Bibliothek des Schriftstellers wieder in der Villa „Shatterhand.“ zu sehen

Aus seinem in Europa einmaligen Sammlungsbestand,
zeigt das Karl-May-Museum in der "Villa Bärenfett" etwa 850 attraktive museale Objekte
aus dem Lebens- und Kulturkreis der nordamerikanischen Indianer.

     


     











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