Die folgenden Campingplätze haben wir selbst bereist.
Die Informationen beschreiben unsere subjektiven Eindrücke.




Die Einreise mit Hund. machte keine Probleme.
Wir hatten alle nötigen Papiere, wurden aber nie kontrolliert.
Auf allen besuchten Campingplätzen waren Hunde erlaubt, ohne Extrakosten.
Die Platzgebühren, incl. aller mitreisenden Personen und Strom, betragen in Schweden in der HS durchschnittlich 20€.


Unsere erste Etappe führte uns nach Fehmarn, auf den Campingplatz Puttgarden.
Der gepflegte Platz mit Gastronomie, liegt direkt neben dem Fährhafen "Puttgarden-Rödby".
Am nächsten Morgen schipperten wir mit der Scandlines-Fähre nach Rödby/Dänemark. Der Hund blieb während der 40 min. Überfahrt im Auto.

  


Dann ging es weiter über Lolland und Falster in Richtung Kopenhagen.
Hier erwartete uns das erste Abendteuer - die Überquerung der Öresundbrücke nach Malmö.





Die Øresundbrücke ist von beiden Ufern des Sunds aus gesehen ein grandioser Blickfang.
Mit ihren 490 Metern Spannweite ist die Hochbrücke die längste Schrägseilbrücke der Welt mit Autobahn- und Schienentrasse.

Peberholm, die künstliche Insel, wurde aus den aus dem Öresund abgebaggertem Bodenschlamm aufgeschüttet.
Die Schlammmassen fielen an, als die Tunneltrasse und die Schächte für die Brückenpfeiler ausgehoben wurden.
Auf Peberholm gehen Autobahn und Schienentrasse von der unterirdischen auf die oberirdische Linienführung über
und wechseln von gleicher Ebene im Tunnel auf zwei Ebenen auf der Brücke.

Der Øresundtunnel ist der, vom Raumfang her gemessen, größte Senkkastentunnel der Welt.
Er besteht aus 20 abgesenkten Tunnelteilstücken, die auf dänischer Seite
unter der Fahrrinne Drogden hintereinander platziert wurden.




In Schweden angekommen, folgten wir der Straße E22, in Richtung Öland. Die Strecke ist zum größten Teil autobahnähnlich ausgebaut und gut zu befahren.
Bis Kristianstad geht es ein Stück landeinwärts, von dort aus an der Ostüste entlang bis Kalmar.

Von hier aus gibt es eigentlich nur einen Weg nach Öland, über die 6 km lange Ölandbrücke hinüber nach Färjestaden.
Zu ihrer Bauzeit und noch lange Zeit danach, die längste Brücke Europas, sehenswert und zudem in der Benutzung kostenlos.
Die Insel ist 137 km lang und bis zu 16 km breit. Im Sommer für viele Schwedenurlauber ein beliebtes Urlaubsziel mit kilometerlangen Sandstränden.....

Auf dem Campingplatz in Mörbylanga, im südlichen Teil der Insel trafen wir uns mit Freunden.
Der Platz ist einfach aber gepflegt, liegt direkt am Meer, mit eigenem Badesteg und Bootshafen.
5 Minuten zum Ort, der Platzwart ist Deutscher.

  

  

Wir hatten diesen Platz nur als Treffpunkt ausgewählt und fuhren am nächsten Morgen 80 km weiter
in den nördlichen Teil der Insel, zum Wikegard-Camping, bei Löttorp.




  

  

Eine ruhige, gepflegte, kleine Anlage an einem Bauernhof von 1880, eigener Badestrand mit Sand und Liegewiese,
einfache, aber sehr gepflegte Sanitäranlagen. Kleiner Laden und Café, mit selbstgebackenem Brot und Kuchen.
Bei herrlichem Sommerwetter (Öland hat die meisten Sonnenstunden Schwedens) blieben wir hier eine ganze Woche.

Wir machten Ausflüge:

...zur Burgruine

  

nach Borgholm.
Das Schloss ist aus einem Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert entstanden und
wurde mit seiner strategischen Bedeutung in den Kriegen der Schweden gegen die Dänen ständig erweitert.
Am 14. Oktober 1806 brach ein Brand aus und zerstörte die Burg vollständig.

  

... zum Park der königlichen Sommerresidenz Soliden

  

...zum "Langen Erik", Leuchtturm an der Nordküste (an der Südspitze steht der "Lange Jan", höchster Leuchturm Schwedens)

  
  


und zu den Windmühlen, die zum Symbol der Insel geworden sind.
Von den 2.000 Windmühlen sind heute nur noch 400 erhalten, die als Kulturdenkmäler instand gehalten werden.
Mit Hilfe der Windkraft wurden die Steine, aus den zahlreichen Steinbrüchen Ölands, glattgeschliffen.



Nach einer Woche Faulenzen zog es uns weiter aufs Festland.
Wir verließen Insel wieder über die Ölandbrücke und fuhren zu dem Campingplatz auf der Halbinsel Stensö, am Stadtrand von Kalmar.


Stensö Camping liegt auf einer Naturhalbinsel am Kalmarsund und ist nur einen Spaziergang vom Zentrum entfernt.
Auf einem Rad- und Wanderweg rund um die kleine Insel, gelangt man zu der Stelle, an der Gustav Wasa einst landete.
Der gut ausgestattete, gepflegte Platz bietet schöne Stellflächen in lichtem Waldgebiet,
einen kleinen Laden, Restaurant und einen öffentlichen Badestrand mit Liegewiese auf einer kleinen Insel.

  

  

Besondere Sehenswürdigkeiten in Kalmar sind das Schloß, der Stadtpark,
und die Altstadt, mit Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

  

  

  


Die nächste Station machten wir in Karlskrona, in der Provinz Blekinge, auf dem Campingplatz Skönstavik.
Ein gepflegter Platz mit eigenem Badestrand und Bootsteg, Laden und Imbiss.


Das sich auf vielen Inseln ausbreitende Karlskrona, wurde 1679 als Flottenstützpunkt von Karl XI. gegründet
und bereits ein Jahr später zur Stadt erhoben.
Der Marinehafen von Karlskrona mit seinen ehemaligen Werften und Verteidigungsanlagen wurde von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

  

  

  

  


In Tingsryd, am Tiken-See, in der Provinz Smaland, trafen wir auf dem Platz Tingsryd-Camping, wieder auf unsere Freunde.


Der Campingplatz ist eine schöngelegene, gepflegte Anlage zum Bootfahren, Schwimmen und Radfahren, mit Restaurant, in Ortsnähe.

     


Von hier aus machten wir Ausflüge nach Älmhult , der Geburtsstadt des IKEA-Konzerns

     


...und ins "Glasreich". In Kosta besichtigten wir die Glasbläserei, die älteste von 14 Glashütten in der Region.


  








Unsere letzte Etappe in Schweden führte uns nach Ystad, in die Provinz Schonen, die Heimat des "Kommisar Wallander".
Ystad ist eine beschauliche Stadt mit Fachwerkhäusern und weithin für seine kilometerlangen Strände bekannt.
Nicht weit vom Campingplatz entfernt gibt es zwei Badestege, jede Menge Sand und viele Badehäuschen, die entlang der Promenade liegen.
Der Platz liegt zwischen Straße und Bahnlinie, in einem lichten Waldgebiet. Er bietet gut ausgestattete Sanitäranlagen, Laden und Imbiß.
Fußweg zur Stadt und zum Hafen entlang der Strandpromenade.

  


  


  



Unseren Plan, die Rückfahrt nach Deutschland mit der Fähre "Trelleborg - Rostock" anzutreten,
änderten wir dem Hund zuliebe, die Überfahrt dauert 5,5 Stunden.
Wir nahmen den gleichen Weg, wie auf der Hinfahrt, die Öresundbrücke und die "Vogelfluglinie" über Fehmarn.

  



Auf dem Campingplatz Ivendorf, bei Travemünde, ließen wir den Urlaub ausklingen.




Wir unternahmen von hier aus Ausflüge zur Hansestadt Lübeck

  

  



....und in die Hansestadt Wismar.
Dort gerieten wir in die Vorbereitungen zum alljährlichen Schwedenfest und zwischen die Dreharbeiten zu einer neuen TV-Krimiserie.
2004 begeht die Stadt Wismar 775-jähriges Jubiläum.

"1648 fällt die Stadt Wismar mit Ende des 30-jährigen Krieges an Schweden, 1803 wurde die Stadt an das Herzogtum Mecklenburg verpfändet
und wiederum 100 Jahre später endgültig an das Großherzogtum Mecklenburg übergeben, da Schweden sein Pfand nicht einlöste."
Im Juni 2002 wurde das Denkmal "Historische Altstadt Wismar" in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

  

  

  




...und wir besuchten die Baltic-Sail in Travemünde .
Travemünde ist seit vier Jahren Anlaufhafen für die Traditionssegler und Oldtimerschiffe der Baltic Sail.
Weitere Stationen sind Rostock, Danzig (Polen), Karlskrona, (Schweden) und Helsingör, (Dänemark).
Die mehr als 100 Meter lange Khersones aus der Ukraine war das längste Schiff, das in Travemünde anlegte.
Die übrigen Segler waren kleiner: typische Frachtschiffe, die früher auf der Ostsee im Einsatz waren.


  

  



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