Die folgenden Campingplätze haben wir selbst bereist.
Die Informationen beschreiben unsere subjektiven Eindrücke.




Am Freitag, 21.07.06, starteten wir unsere 4wöchige Schwedenreise,
wir fuhren zunächst wieder bis Fehmarn, auf den Campingplatz Puttgarden.
Der Platz liegt direkt neben dem Fährhafen "Puttgarden-Rödby",
in der platzeigenen Gaststätte kann man gut und preiswert essen und sich gemütlich auf den Urlaub einstimmen.

Am nächsten Vormittag kamen wir, wie gewohnt, ohne Wartezeiten auf die Scandlines-Fähre nach Rödby/Dänemark.

Weiter ging es über Lolland und Falster in Richtung Kopenhagen.
Von dort aus über die Öresundbrücke nach Malmö.



  


Direkt hinter der Brücke, am Rastplatz "Skånegarden",
machten wir wieder die erste Kaffeepause in Schweden mit einem leckeren, warmen! Kanelbullar.


Dann ging die Reise weiter über die Straßen "23" / "117" und "E4" in Richtung Bolmensee.
Mit 35 km Länge und bis zu 10 km Breite ist der Bolmen der größte See im westlichen Teil Smålands
und der zehntgrößte See Schwedens. Er gehört zu den Seen, die durch geringe Uferbebauung und Nutzung für Verkehrszwecke
ihr natürliches Aussehen behalten haben.
Unser erster Campingplatz in Schweden sollte der Bolmsö-Camping sein,
auf einer Insel im Bolmensee gelegen, direkt am Anleger einer kleinen Fähre neben dem Gasthaus "Värdshuset Hägern".

  


Der Platz war leider völlig ausgebucht, also fuhren wir wieder zurück Richtung Bolmstad zum Sjön-Bolmen-Camping.

Ein parzellierter, gepflegter Platz mit grossen Stellflächen (120qm), einige mit Blick auf den See.
Unser teuerster Platz in Schweden, 250 Kronen, inkl. Strom, pro Nacht - Rabatt bei einem Aufenthalt von mehr als einer Woche.
Schöner Badestrand mit riesiger Liege- und Spielwiese, Kanu- und Fahrradverleih.
Die grösste Einkaufstadt in der Region ist Ljungby.
Sehenwert ist auch Bolmstad-Hamn, ein hübscher Yachthafen.

     

     


Mittwoch 26.07.06, wir fuhren weiter Richtung Norden, über die "E4" bis Jönköping und dann über die Straße "26" nach Mariestad.
Den Camping-Platz Ekuddens-Camping kannten wir schon vom letzten Jahr.



Ein schöne **** Anlage direkt am Vänernsee, dem größten See Schwedens.
Die schönsten Stellflächen am Wasser waren leider überwiegend von Dauercampern belegt.
Hier trafen wir uns 3 Tage mit unseren Freunden und besuchten gemeinsam Sjötorp und Lyrestad am Götakanal
- weitere Hinweise und Fotos siehe "Schweden 2005".

     

     





Samstag 29.07.06, unsere Freunde fuhren in den Süden in Richtung Heimat, wir rollten weiter nordwärts,
über die "26" bis "Filipstad", eine wunderschöne Strecke durch Wälder und entlang vieler kleiner Seen.



Auf dem "Munkebergs-Camping" hatten wir einen schönen Stellplatz, direkt am Wasser.
Insgesamt ein sehr schöner Campingplatz, auf einer kleinen Halbinsel im "Lersjön"
Camping, Hütten und Vandrahem, gepflegte Sanitäranlage, Kanus und Fahrräder können ausgeliehen werden. Hunde erlaubt.
Kinderspielplatz und Badestrand vorhanden, 3 Grillstellen,eine davon überdacht, kostenloser Internetzugang für alle Gäste, Brötchenservice,
sehr netter Platzbetreiber, spricht Deutsch!

     

     

     

Neben "Munkebergs-Camping" befindet sich die Anlage einer alten Eisenhütte ( Storbrohyttan ), mit einem gemütlichen Cafe.
Die gesamte Umgebung von Filipstad ( "Bergslagensregion" ) ist vom Bergbau geprägt.
Zeugen dieser Ära sind tausende von Grubenlöchern und eine Vielzahl grubenhistorischer Anlagen wie Hochöfen (Hytten),
Meiler, Fördertürme oder alte Stangengänge, mit denen man früher das Wasser aus den Gruben pumpte.


     


Dienstag, 01.08.06 Wir machten uns auf nach Falun .

An einer Raststätte unterwegs, lasen wir in einem Info-Heft, dass vom 29.07. - 05.08.2006 die "Classic Car Week Rättvik" stattfindet.
Also entschlossen wir uns spontan, zuerst nach Rättvik zu fahren.
Dort gerieten wir mitten in den Oldtimerkorso, der an diesem Tag und zu dieser Zeit seine Runden drehte.
Entlang der Straße saßen die Zuschauer auf Campingstühlen, um sich das Spektakel anzuschauen.
Wir brauchten dann eine Stunde, bis zum Campingplatz "Rättviks Parken" , der genau am anderen Ende der Stadt liegt. Der war natürlich total überfüllt.
Dort drehten wir, fuhren wieder in dem Korso die Straße zurück zum Ortseingang - und dann auf schnellsten Wege nach Falun.
Der "kleine Umweg" hat uns 100 km und 3 Stunden Zeit gekostet - war aber sehenswert!

     


In Falun gingen wir auf den *** Campingplatz Lugnets Camping, der zur einer großen Sport- und Freizeitanlage gehört.
Hier können 57 der 67 Spezialsportarten des schwedischen Reichssportverbandes praktiziert werden.
Im Naturschutzgebiet "Lugnet" gibt es ein großes Angebot an Wanderwegen, Fitnesspfaden und Skiloipen.
Von unserem Stellplatz aus, hatten wir einen tollen Blick auf die Sprungschanzen.

     


     


Die besondere Sehenswürdigkeit Faluns - Falun Grube, Stora Kopparberget oder Tiskasjöberg -
sind einige der vielen Namen für diesen historischen Ort, "unersetzlich für die ganze Menschheit" und jetzt in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Die Falun Grube war die grösste Kupfergrube der Welt im 17. und 18. Jahrhundert, aber auch Schwedens grösste Goldgrube
und die zweitgrösste Silbergrube. Mehr als 1.200 Bergleute haben im Schweisse ihres Angesichts in der Unterwelt gearbeitet.
Viele haben ihr Leben bei Einstürzen und Unfällen verloren. Der gewaltige Tagebau, Stora Stöten, entstand durch einen Grubeneinsturz im Jahre 1687.

Bereits um 1530 wurde bei Kopparberget "Falu-Röd" hergestellt. "Schwedens Nationalfarbe".

     


     


     






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