Donnerstag, 7.August, wir machten uns auf in westlicher Richtung zum Vänernsee, zunächst wollten wir bis Kristinehamn. fahren.
Trotz der vielen Baustellen auf der E20 kamen wir zügig voran und sind dann doch noch weiter gefahren,
bis Dals Langed, zum "Laxsjöns Friluftsgård & Camping" .

     


Der Camping & Freizeitplatz liegt in naturschöner Lage auf einer Halbinsel im Laxsjö – mitten im Herzen Dalslands und unmittelbar am Dalslandkanal.



"Dalsland-Nordmarken" ist die seenreichste Region Schwedens,.
Hier verbindet einer der schönsten Wasserwege Europas – der Dalsland-Kanal – eine Unzahl kleiner und großer Seen,
Flüsse und malerischer Kanäle zu einem Traumziel für Freizeitschiffer und Kanuten.
Nur zehn der insgesamt 240 schiffbaren Kilometer führen durch Kanäle – den Hauptteil der Strecke bilden natürliche Wasserwege.

     


Der Dalsland-Kanal entstand in den Jahren 1864–1868 unter der Leitung des bekannten Kanalbauers Nils Ericson.
Aufgrund der besonderen Bodenverhältnisse in Håverud, kam hier keine herkömmliche Schleusenanlage in Frage;
das lose Gestein, die starke Strömung und die steilen Hänge machten dies unmöglich.
Nils Ericson hatte die geniale Idee, an dieser Stelle ein Aquädukt zu bauen.

Das Aquädukt ist eine frei hängende Brücke, auf der das Wasser durch eine 32,5 Meter lange Stahlrinne
über die Stromschnellen fließt. Insgesamt 33.000 Nieten halten die Stahlplatten zusammen.
Bis heute brauchte noch keine einzige ausgetauscht zu werden.


     


     


     


     




Die Felszeichnungen in Högsbyn, Tisselskog, sind die größte und beeindruckendste archäologische Fundstätte Dalslands.
Die sie umgebende reizvolle Kulturlandschaft ist als Naturreservat geschützt.
Der "Strövstig" führt über einen Holzsteg durch den Wald, auf einer Halbinsel im See Råvarpen, zu einem Steingrab.
Im Anschluss an das Gebiet, in schöner Lage am Ufer des Sees, gibt es ein Café und eine Ausstellung.
Führungen auf Voranmeldung.


     


     


     






Sonntag, 10.August, an Göteborg vorbei, fuhren wir weiter, entlang der Westküste.

Unterwegs haben wir im Wald, unweit der Straße, zwei Elche gesichtet.



Die letzte Nacht auf schwedischem Boden, verbrachten wir auf dem Råbocka Familjecamping bei Ängelholm.

Ein paar Tage vorher, hatte hier ein Sturm gewütet und viele Bäume, in dem angrenzenden Waldgebiet und am Campingplatz, entwurzelt.
Wir machten einen schönen Abendspaziergang am Strand und genossen den herrlichen Sonnenuntergang.


     


     


     










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